Frauen*Volksbegehren 2.0 – Jugendliche ziehen mit


Im Jugendzentrum z6 in Innsbruck stehen die nächsten zwei Wochen ganz im Zeichen des Frauen*Volksbegehrens.
Eine Woche vor der Eintragung werden von den Jugendlichen fleißig Schilder mit ihren Forderungen gebastelt und
eine Radiosendung zum Thema produziert.
Die Auseinandersetzungen mit den Forderungen des Frauen*Volksbegehrens – Verteilungsgerechtigkeit, gleiche Teilhabe an Entscheidungsmacht, Respekt vor der Individualität, Selbstbestimmung und Schutz vor Gewalt – fördert das Nachdenken über eigene Denkmuster und Handlungen,
ist die Leitung des Jugendzentrums Elisa Dörler überzeugt.
„Wir wollen mit dem Projekt zum Frauenvolksbegehren die jungen Besucher*innen des z6 ermutigen, über Themen wie
Gleichberechtigung von Frau* und Mann*, faire Verteilung und Gewaltprävention zu reflektieren und gleichzeitig auch ihre
Rolle als verantwortungsbewusste Akteur*innen für die Anliegen betonen.
Gerade die „Mein Volksbegehren. Meine Unterschrift. Pass-Egal-Aktion“ ermöglicht es vielen jungen Menschen in Innsbruck,
auch ihre Stimme abzugeben und so Teil demokratischen Handelns zu sein.“
Das aktuelle Ziel der Tiroler Aktiven rund um das Frauen*Volksbegehren ist zunächst eine möglichst große Zahl an Unterschriften zu sammeln:
Dies ist vom 1. – 8.10. in jedem Gemeindeamt, unabhängig vom Wohnsitz möglich, ab dem Alter von 16 Jahren.
Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass diese Themen im Parlament zur Sprache kommen.
„Aber es geht uns um mehr: Wir möchten die Diskussion über die neun Forderungen des Frauen*Volksbegehrens in den Alltag der Menschen einbringen und zeigen, dass Veränderungen hin zu einem gerechteren Leben für ALLE machbar sind:
für Frauen, Heranwachsende und für Männer. Das Frauen*Volksbegehren ist aktuell der konkrete Anstoß dazu, die Debatte wird aber auch nach der Eintragungswoche weitergehen“, zeigt sich die Koordinatorin für Tirol, Elisabeth Grabner-Niel, überzeugt.
„Es ist uns insbesondere wichtig, dass die Jugendlichen begreifen: ihre Zukunft ist gestaltbar und sie selbst können daran mitwirken.“
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