#z6Kulturproduktionen: Gewalt-& Fanatisierungsprävention mit Jugendlichen

 

Die z6 Kulturproduktionen als von Rotary (mit) finanziertes  Projekt  durfte im April der Öffentlichkeit vorgestellt.

 

Hier die Presseaussendung zum Kick-Off:

 

Kulturarbeit lehrt gewaltfreie Kommunikation

Innsbrucks Zentrum für Jugendarbeit z6 und Rotary initiieren das Projekt z6 Kulturproduktionen.

Ziel der professionell begleiteten Workshops und Trainings ist die Prävention von Gewalt und Fanatisierung unter Jugendlichen.

Die Mitglieder der Rotary Clubs Innsbruck Bergisel und dessen Partnerclub Rotary München Residenz finanzieren mit Unterstützung der Internationalen Gemeinschaft von Rotary sowie zahlreichen Spenderinnen und Spendern aus Innsbruck rund 55.000 Euro für die professionelle Begleitung und Durchführung von Workshops zur Vermittlung gewaltfreier Konfliktlösung unter Jugendlichen.

Das Projekt wird vom Zentrum für Jugendarbeit z6 und den dort tätigen Mitarbeiter*innen konzipiert und umgesetzt.

Die Universitätsklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie übernimmt die wissenschaftliche Begleitung des Projekts.

Damit soll sichergestellt werden, dass die Wirkung der gesetzten Maßnahmen untersucht wird, um auf Grundlage der Ergebnisse ein Set an Methoden für andere Einrichtungen für Kinder und Jugendliche zusammenzustellen.

Dieser Methodenkoffer soll nach Entwicklung und Testung unterschiedlicher Workshops und Trainingsmodule Ende 2020 vorgestellt werden.

Die konkrete Arbeit dazu begann am Freitag im Rahmen einer Vorstellung des Projekts im Haus der Musik.

Dazu eingeladen waren all jene, die an der Entstehung des Projekts mit Rat und Tat mitgewirkt haben.

Besonders gedankt wurde dabei Bischof Hermann Glettler, Sportlegende Toni Innauer, Schauspielerin Brigitte Jaufenthaler und Autorin Judith Taschler, die vor einigen Monaten mit einer großartigen Lesung in der Wagnerschen Universitätsbuchhandlung die Spendenkampagne für die z6 Kulturproduktionen eröffnet haben.

 

 

Unser Jahresbericht 2018 ist da :)
Hier.Bleiben war das Jahresmotto 2018 und ist auch der Titel des Jahresberichts.
Aus dem Vorwort:
"Unser Jahresmotto Hier.Bleiben soll den Blick von Außen richten auf das dringende Bedürfnis junger Menschen nach stabilen Beziehungen, nach stabilen Orten und Räumen, die ihnen sowohl als Freiraum, als Schutzräume, als Reflexions-& Konfrontationsräume zur Verfügugn stehen, als auch als Kulturräume. Als Räume einer Anerkennungskultur, die nicht nach Herkunft, Hautfarbe, Aufenthaltsstatus, Sprache, Religion oder Leistungen fragt, sondern nach dem Menschen. Als Räume kultureller Identität, die das Ausprobieren, das Scheitern, das Lernen und Bemühen begleiten und Angebote, nicht Maßstäbe setzen. Und als Raum einer Kultur der Perspektiven, der für die einen Möglichkeiten schafft, sich selbst mit allen Ressourcen und Fähigkeiten sehen zu dürfen - und für die anderen einen unvoreingenommenen Blick auf junge Menschen und deren Orte ermöglichen will."
 
 
 
Hier gehts zum Download:
IMG_20190319_093512_resized_20190319_093

z6 Kulturproduktionen:

Gewalt-& Fanatisierungsprävention mit Jugendlichen im z6

Durch die großartige Unterstützung von Rotary Innsbruck-Bergisel kann bald das Gewalt-& Fanatisierungspräventions-Projekt „z6 Kulturproduktionen“ im Jugendzentrum z6 umgesetzt werden.

Im Rahmen der Lesung „Jugend ohne Gewalt“ am 20.11.2018 in der Wagnerschen Buchhandlung wurde das Projekt durch das z6 vorgestellt.

Tolle, berührende Lesungen zum Thema durch Diözesanbischof Hermann Glettler,

Olympiasieger und Autor Toni Innauer,

Schauspielerin Brigitte Jaufenthaler

sowie die Autorin Judith Taschler schufen einen schönen Rahmen.

Wir freuen uns auf die baldige Zusammenarbeit mit Rotary und sind dankbar für die großzügige Unterstützung für das Projekt!

Projektbeschreibung z6 Kulturproduktionen

Sozial benachteiligte und verunsicherte Jugendliche sind oftmals mit fehlender positiver gesellschaftlicher Anerkennung konfrontiert und haben aufgrund problematischer Biographien, ihrer sozialen oder ethnischen Herkunft einen stark erschwerten Zugang zu erwachsenen Ansprechsystemen, wo sie Diskriminierungs-& Ausschlusserfahrungen thematisieren können.

Zudem gelingt es vielfach nicht, ausreichend auf die Anforderungen einer pluralistischen Gesellschaft zu reagieren und Jugendliche in bestehende Systeme zu integrieren.

Dieses Gefühl der Ausgrenzung aus der (erwachsenen) Mehrheitsgesellschaft aufgrund der mangelnden Anschlussfähigkeit junger Menschen löst Frustration und Zukunftsängste aus, wirkt gewaltfördernd und fördert zudem die Hinwendung zu vermeintlichen Heilsversprechen extremistischer Ideologien.

Dem durch sogenannte „Counter-Narratives“, wie sie durch gezielte Bildungsarbeit mittels gezielter ressourcenorientierter, partizipativer Workshop-& Projektarbeit entstehen können, ist das wesentliche Ziel des Projektes z6 Kulturproduktionen.

Innerhalb des Projektes werden mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 21 Jahren im Rahmen von Workshops und niederschwelligen Projekten Strategien gegen Gewalt und Diskriminierung sowie gegen autoritäre und fundamentalistische gesellschaftliche Tendenzen entwickelt.

Ausgezeichnete Jugendarbeit Thema im Gemeinderat

VertreterInnen des Jugendzentrums z6 zu Gast im Plenarsaal

Erst vor wenigen Tagen wurde das Zentrum für Jugendarbeit z6 mit dem österreichischen Jugendpreis 2018 ausgezeichnet.

In der Kategorie „Nationale Jugendarbeit“ überzeugte das Projekt „z6 Perspektivenwerkstatt“.

VertreterInnen des Jugendzentrums folgen am 15. November der Einladung von Bürgermeister Georg Willi und Vizebürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und stellen ihr Wirken vor.

Eine Präsentation des Projekts „z6 Perspektivenwerkstatt“ von Geschäftsführerin Mag.a Elisa Dörler steht dabei im Mittelpunkt und folgt auf die „Aktuelle Stunde“ am Anfang der Sitzung.

„Der Innsbrucker Gemeinderat bietet die Möglichkeit zentrale Inhalte vor einem großen Publikum zu thematisieren,

zu behandeln und zu diskutieren.

Ich bin froh, dass wir diesen Raum morgen einer Erfolgsgeschichte – der Jugendarbeit des z6 – zur Verfügung stellen“,

erklärt Bürgermeister Georg Willi.

 

Und auch Vizebürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer freut die Tatsache, dass ein Vorzeigebeispiel aus der Praxis

vor den Vorhang geholt wird:

„Das Jugendzentrum z6 in der Dreiheiligenstraße ist für junge Menschen eine Anlaufstelle, in guten wie in schlechten Zeiten.

Das Team leistet hervorragende Arbeit, für die es nun erfreulicherweise ausgezeichnet wurde.

Dazu gratuliere ich herzlich!“

Die mit dem Jugendpreis ausgezeichnete „z6 Perspektivenwerkstatt“ richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsenen im Alter zwischen 15 und 21 Jahren, die bereits aus dem Ausbildungssystem ausgestiegen sind oder stark erschwerte Zugänge zu Bildung und Arbeitsmarkt vorfinden.

Gemeinsam mit ihnen wird ihm Zuge des niederschwelligen Projekts eine realistische und stabile Lebensperspektive entwickelt. Mehr zum Thema: www.z6online.com

z6 – ein offener Ort der Mitgestaltung

Generell richtet sich das Angebot des Zentrums für Jugendarbeit z6 an junge Menschen, die sich im Stadtteil Dreiheiligen bewegen. Die Räume, Freizeit- und Kulturangebote der Einrichtung können von den BesucherInnen selbstbestimmt genutzt und direkt mitgestaltet werden.

Die Beratung richtet sich vorrangig an Jugendliche und junge Erwachsenen, aber auch Eltern und Angehörige finden Unterstützung. (Jugend)sozial, -bildungs- und -kulturarbeit sind außerdem zentrale Aufgabenbereiche des Hauses. (AA)

Quelle: Innsbruck informiert vom 14.11.2018 (https://www.ibkinfo.at/z6-im-gemeinderat
"Erzähl mir von dir und deiner Jugend":
Gemeinsamer Nachmittag des Zentrums für Jugendarbeit z6 mit dem ISD-Sozialzentrum Dreiheiligen

Unter dem Motto „Erzähl mir von dir und deiner Jugend“ haben Jugendliche aus dem z6 am 14.11. einen gemütlichen Nachmittag mit den SeniorInnen des ISD-Sozialzentrums verbracht.

Jugendliche und SeniorInnen zusammen zu bringen, um über Jugend damals und heute zu sprechen, stand dabei im Mittelpunkt des Treffens.

Selbstgebackene Leckereien, die von den Jugendlichen des z6 am Vortag im Rahmen des Projekts „z6 Kitchen“ vorbereitet wurden, versüßten allen die gemeinsame Zeit.

In den eineinhalb Stunden, die von zwei JugendarbeiterInnen des z6 und der Leiterin des Sozialzentrums, Lore Alexander, gerne begleitet wurden, gestalteten die Jugendlichen des z6 Radio-Teams eine eigene Sendung mit Aufnahmen des Nachmittags.

Die SeniorInnen berichteten dabei nicht nur über ihre eigene Jugend, sondern bekamen auch die Gelegenheit, Wünsche an die heutigen Jugendlichen zu überbringen.

Frau Hilde, eine waschechte Tirolerin und rüstige 97 Jahre alt, wünscht der heutigen Jugend

„keinen Krieg mehr, man hat ihn durchgemacht“.

Auch spricht sie sich für „Verständnis der Völker untereinander“ aus und mahnt ein,

Achtung vor allen Menschen zu empfinden.

Weitere schöne Botschaften und Beiträge der SeniorInnen für die Jugend sind zu hören am

Mittwoch, den 9.1.2019 auf FREIRAD Innsbruck.

z6 gewinnt österreichischen Jugendpreis 2018

Das Zentrum für Jugendarbeit z6 wurde erneut mit dem österreichischen Jugendpreis ausgezeichnet.

Das Projekt :z6 PW: z6 Perspektivenwerkstatt erhielt die Auszeichnung in der Kategorie „Nationale Jugendarbeit“.

Das Ziel der niederschwelligen und lebensweltorientierten z6 Perspektivenwerkstatt ist es, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen

im Alter zwischen 15 und 21 Jahren, die bereits aus dem Ausbildungssystem ausgestiegen sind oder stark erschwerte Zugänge

zu Bildung und Arbeitsmarkt vorfinden, eine realistische, stabile Lebensperspektive zu entwickeln. 

Die Umsetzung dieses Ziels wird durch das Zusammenspiel kompetenzerweiternder, partizipativer Kleinprojekte

innerhalb der Offenen Jugendarbeit und Jugendkulturarbeit sowie der Begleitung und Biographiearbeit

durch die Jugendberatung erreicht.

Das Erkennen und die Förderung von Talenten, Empowerment und Sensibilisierung für eigene Stärken,

die Vermehrung von Kompetenzen und Wissen zu  Beruf und Bildung

sowie die niederschwellige Aneignung berufs-& bildungsrelevanter Grundkompetenzen werden innerhalb der z6 Perspektivenwerkstatt forciert.

Der österreichische Jugendpreis wurde am 7. November nun bereits zum dritten Mal

von der Bundesministerin für Frauen, Familien und Jugend in feierlichem Rahmen in Wien vergeben.

Er zeichnet herausragende Projekte und Initiativen der außerschulischen Jugendarbeit in Österreich aus,

das z6 erhielt den Preis bereits zum zweiten Mal:

2016 wurde das z6 als Vorzeigeprojekt der Jugendarbeit geehrt.

Elisa Dörler und Florian Norer bei der Preisverleihung am 7.11.2018 in Wien, Haus der Ingenieure
Uns bleibt nur noch eines zu sagen: DANKE!!!!
Liebe Förder*innen und Freund*innen des z6!
Dank eurer großzügigen finanziellen Unterstützung ist es gelungen,
den Betrag für die erste Rate der Gerichtskosten für die Richtlinienbeschwerde des z6
gegen das Einschreiten der Polizei beim Jugendzentrum im November 2016 zu erreichen.
 
Die Einnahmen, welche über die tolle Soliparty am 3.11. im z6 reingekommen sind,
helfen ebenfalls sehr, die Zahlung fristgerecht zu leisten.
Vielen Dank an dieser Stelle unsere partylaunigen Freund*innen,
die den Abend so grandios werden haben lassen :)
Ein großes DANKESCHÖN auch an Markus & Max, unseren tollen Vizeobmann Waz
und den one-and-only DJ Dave für die Mukke. Es war uns ein Volksfest :)

Frauen*Volksbegehren 2.0 – Jugendliche ziehen mit

Im Jugendzentrum z6 in Innsbruck stehen die nächsten zwei Wochen ganz im Zeichen des Frauen*Volksbegehrens.
Eine Woche vor der Eintragung werden von den Jugendlichen fleißig Schilder mit ihren Forderungen gebastelt und
eine Radiosendung zum Thema produziert.

Die Auseinandersetzungen mit den Forderungen des Frauen*Volksbegehrens –
Verteilungsgerechtigkeit, gleiche Teilhabe an Entscheidungsmacht, Respekt vor der Individualität,
Selbstbestimmung und Schutz vor Gewalt – fördert das Nachdenken über eigene Denkmuster und
Handlungen,
ist die Leitung des Jugendzentrums Elisa Dörler überzeugt.

„Wir wollen mit dem Projekt zum Frauenvolksbegehren die jungen Besucher*innen des z6 ermutigen, über Themen wie
Gleichberechtigung von Frau* und Mann*, faire Verteilung und Gewaltprävention zu reflektieren und gleichzeitig auch ihre
Rolle als verantwortungsbewusste Akteur*innen für die Anliegen betonen.
Gerade die „Mein Volksbegehren. Meine Unterschrift. Pass-Egal-Aktion“ ermöglicht es vielen jungen Menschen in Innsbruck,
auch ihre Stimme abzugeben und so Teil demokratischen Handelns zu sein.“

Das aktuelle Ziel der Tiroler Aktiven rund um das Frauen*Volksbegehren ist zunächst eine möglichst große Zahl an Unterschriften zu sammeln:
Dies ist vom 1. – 8.10. in jedem Gemeindeamt, unabhängig vom Wohnsitz möglich, ab dem Alter von 16 Jahren.
Damit soll ein Zeichen gesetzt werden, dass diese Themen im Parlament zur Sprache kommen.
„Aber es geht uns um mehr: Wir möchten die Diskussion über die neun Forderungen des Frauen*Volksbegehrens in den Alltag der Menschen einbringen und zeigen, dass Veränderungen hin zu einem gerechteren Leben für ALLE machbar sind:
für Frauen, Heranwachsende und für Männer. Das Frauen*Volksbegehren ist aktuell der konkrete Anstoß dazu, die Debatte wird aber auch nach der Eintragungswoche weitergehen“, zeigt sich die Koordinatorin für Tirol, Elisabeth Grabner-Niel, überzeugt.
„Es ist uns insbesondere wichtig, dass die Jugendlichen begreifen: ihre Zukunft ist gestaltbar und sie selbst können daran mitwirken.“

STREETPARTY 2018 – Hier.Bleiben

 

Ein voller Erfolg war unsere heurige Streetparty am 7. Juli unter dem Motto HIER.BLEIBEN.

Die Dreiheiligenstraße wurde von den Jugendlichen, dem Team des z6 und allen Besucher*innen wieder in eine riesige Partyzone verwandelt.

Mit super Live-Acts von Isra, Van Eule und zahlreichen Jugendlichen des z6 und feinstem Sound vom DJ-Kollektiv Moi Widii & Ariman sowie DJ Goersh feierten wir bei strahlender Sonne bis tief in die Nacht.

Der Besucher*innenandrang riss nicht ab, die legendäre Wasserbombenschlacht begeisterte Alt und Jung.

Die z6 Streetkickaz lieferten sich auf dem Fussball-Platz ein Dauermatch, auch der Streetball-Court war heiß umspielt.

Massenhaft T-Shirts wurden mit Unterstützung durch Shirt 24 bedruckt und verkauft, Sommerdrinks an der Bar sorgten für die nötige Abkühlung, Alia´s Falafel-Sandwiches waren so gut wie eh und je.

Das z6 bedankt sich bei allen Helfer*innen und Besucher*innen, die den Tag unvergesslich gemacht haben!

  • Streetparty Hier.Bleiben
  • -
  • Jingle 2018
00:00 / 00:00

"Das z6 - Ein Ort mit Strahlkraft"

Das z6 als Ort in Innsbruck, den man gesehen muss - seit bald 50 Jahren existiert das z6 als Einrichtung der (Offenen) Jugendarbeit, als Beratungsstätte, als Kulturort.

Generationen junger Menschen nützten und nutzen die Räume als Freiräume, als Partizipationsräume und gestalten so bis heute die kulturelle Landschaft in Innsbruck mit, was die Bedeutung des z6 als Kulturzentrum im Herzen der Stadt erhält.

Wir freuen uns sehr über den Beitrag in "111 Orte in Innsbruck, die man gesehen haben muss" von Susanne Gurschler, die den roten Faden unserer Arbeit herausstreicht:

"Die Beschäftigung mit marginalisierten Jugendlichen zieht sich bis heute durch, dabei spiegelt das z6 stets die gesellschaftlichen Veränderungen wider."

Arthur Haidl Preis für z6

 

Auszeichnung geht an bilding und Jugendzentrum z6

 

Die Kunst- und Architekturschule „bilding“ für Kinder und Jugendliche und das Zentrum für Jugendarbeit z6 sind heuer die Preisträger des Arthur-Haidl-Preises der Stadt Innsbruck. Die Auszeichnung ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert.

Das Zentrum für Jugendarbeit z6 begeistert Jugendliche mit seinem vielfältigen Programm – Kochen, HIP-HOP-Café, Jugendcafé Marhaba.R., Deutschkursen, Radio z6, Tonstudio, bedarfsorientierte Lernnachhilfe, Ausstellungen, Breakdance, Jamsessions, Graffiti- oder Siebdruckworkshops und einer großen Disko, in der DJ – Techniken erlernt und geprobt werden können, aber auch Sportangebote, wie etwa Fußball, Streetball oder Kampfsporttraining. Die Talente werden gefördert und sie werden als ProduzentInnen von Kunst bzw. Kultur wahrgenommen. Wichtig ist ihnen die Stärkung des Selbstbewusstseins von Jugendlichen. Sie sind bemüht mehrsprachig zu arbeiten (Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch), teilweise werden die Sprachfähigkeiten der Jugendlichen genutzt. Mit der Arbeit werden täglich zwischen 40 und 100 Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 21 Jahren mit sehr unterschiedlichem sozialem, religiösem und ethnischem Hintergrund erreicht. Alle Angebote, von Kultur- und Kunstprojekten über Sport bis hin zur Beratung und Begleitung sind niederschwellig zugänglich, bedürfen weder einer Anmeldung noch einer verbindlichen Teilnahme, noch sind sie mit Kosten verbunden.

 

Arthur-Haidl-Preis allgemein

Der Preis wurde im Jahr 2004 von Dr.in Roswitha Stiegner, Tochter des ehemaligen Innsbrucker Vizebürgermeisters Reg.-Rat Arthur Haidl, gestiftet und erstmals vergeben. Arthur Haidl war von 1956 bis 1959 Gemeinderat, von 1959 bis 1971 amtsführender Stadtrat und von 1971 bis 1977 Vizebürgermeister der Landeshauptstadt Innsbruck. In seiner Funktion als Landesjugendreferent war ihm die Schaffung von jugendgerechten Einrichtungen ein besonderes Anliegen.

Als Stifterin legte Roswitha Stiegner fest, dass der „Arthur-Haidl-Preis“ in Andenken an ihren Vater ausschließlich auf Projekte und Initiativen in den Bereichen Kultur, Jugend, Traditionspflege, Bildung und Geisteswissenschaften abzielt. Voraussetzung für die Preiswürdigkeit von eingereichten Projekten und Initiativen ist, dass diese zum Wohl und Ansehen der Stadt Innsbruck sowie Tirols einen außerordentlichen Beitrag leisten.

Quelle: Innsbruck informiert, 31.10.2017

Arthur-Haidl-Preisträger 2017 (v.l.): Die Jurymitglieder Magistratsdirektor Bernhard Holas und Rektor Tilmann Märk, Elfi Oblasser (Jugendzentrum Z6), Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Desiré Tchuenteu Poka (Jugendzentrum Z6) und Vizebürgermeister Christoph Kaufmann.