Extremismusberatung

Eine Vielzahl von Jugendlichen erlebt sich selbst als WohlstandsverliererIn, definiert sich, unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus als „AusländerIn“, findet sich und ihre Anliegen im öffentlichen Diskurs nicht wieder und ist ganz konkret von Diskriminierung und Ausschluss betroffen. Mit der Annahme, dass radikale Ideologien im Westen gerade dort erstarken bzw. SympathisantInnen finden, wo es nicht mehr gelingt Teile der Bevölkerung in Gesellschaft zu integrieren erscheint es uns wichtig gewaltpräventiv zu arbeiten.

Mit dem Anliegen die Positionen von marginalisierten Jugendlichen zu stärken, ihre Handlungsstrategien zu reflektieren und zu erweitern bieten wir Beratung, aber auch Kultur- und Freizeitarbeit im Rahmen des Jugendzentrums, an.  

 

Für Jugendliche stehen wir neben den Fragen zu Radikalisierung auch zu Fragen über rassistische Gewalterfahrung und Diskriminierung (neben allen anderen Lebensfragen im Rahmen der Jugend- und Familienberatung) zur Verfügung.

 

Angehörige von Jugendlichen, die mit extremistischen und radikalen politischen oder religiösen Bewegungen sympathisieren, können sich an uns wenden. Wir klären ab, unterstützen, beraten und versuchen gemeinsam Lösungen und Auswege zu finden.